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Archive for the ‘Film’ Category

Rodriguez 1, Tarantino 0

September 10th, 2007 3 comments

Neulich war ich die Grindhouse-Filme kucken.

Obwohl ich beide witzig und schauenswert fand, war Planet Terror doch noch eine Runde genialer als Death Proof. Äusserst unterhaltsam und unbedingt empfehlenswert!

Und weil man sich ja sonst nichts gönnt, sei hiermit mein neues Unterhalt-o-Meter eingeführt:

Death Proof:
7/10 7/10

Planet Terror:
9/10 9/10

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Affeninselfilm

June 17th, 2007 Comments off

Nun ist es sowas wie offiziell: Der Piratenfilm basiert laut World of Monkey Island tatsächlich auf ebendiesem Game.

So war einer der Schreiberlinge hinter dem Film früher mal bei einem nie erschienenen Monkey Island Film involviert. Ob Jack Sparrow auch zehn Minuten lang den Atem anhalten kann? Und, viel wichtiger, warum gab’s im Film kein Gummihuhn?

Wie dem auch sei, “Verwende Papier voller Filmideen mit Bande ausgehungerter Filmemacher” oder so.

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Danke fürs Rauchen

September 25th, 2006 Comments off

Nun weiss und predige auch ich: Thank you for Smoking muss man gesehen haben.

So war ich letzten Samstag in einem kleinen Kino hier (das grosse Kino zeigt die Filme auf französisch übersetzt – wäh!) und habe mir das Meisterwerk angeschaut. Für empfindsame Gemüter und Gutmenschen vielleicht weniger geeignet, gehört der Film für den zumindest der Spur nach leicht zynisch veranlagten Zeitgenossen ab sofort zum Pflichtrepertoire. So ganz nebenbei hat auch mein Lieblingspfeifendarsteller, der Autoverkäufer aus Fargo, eine wunderbar passende Rolle. Mehr Infos gibt’s nicht: Selber schauen, unbedingt!

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Tiefflieger

February 12th, 2006 1 comment

Endlich habe ich einen neuen schlechtesten Film, den ich je im Kino gesehen habe gefunden.

Gestern sah ich “Grounding”, den Swissair-Endzeit-Film.

Für die Grundthematik kann man sich interessieren, muss man aber nicht. Ich fänd es an sich noch recht spannend.

Die Umsetzung hingegen ist einfach nur schlecht. Die Probleme fangen damit an, dass der lose nach den echten Gegebenheiten gestrickte rote Faden durch abstrus lächerliche Familien-, Liebes- und persönliche Schicksalsgeschichten unterbrochen wird, die, als ob ihre alleinige Existenz nicht schon abstossend genug wäre, auch noch von höchstens zweitklassigen Schauspielern dargestellt werden. Ein saublödes Kind, seine arme flugbegleitende Mutter, ihr armer pilotierender Freund, ein armer Mechaniker, ein noch ärmerer Koch und dessen ach so böser Sohn, der für eine dieser teuflischen Banken arbeitet scheinen in grotesker Weise zu versuchen, das Publikum emotional zu binden.

Fast noch behämmerter ist aber das simple gut-böse Schema, welches dem Film aufgezwängt wurde. Mal abgesehen davon, dass alle Bösen (und nur diese) sich dem Laster des Rauchens hingeben, gibt es den selbstlosen Kämpfer, der alles zur Rettung der gloriösen Swissair unternimmt (Mario Corti), den fiesen Pläneschmieder (Moritz Suter) der den rückgratlosen Opportunisten (André Dosé) dazu drängt, ebendiesen Helden zu hintergehen und die gute Bank (Credit Suisse), welche eigentlich ja zusammen mit dem netten Politiker (Kaspar Villiger) helfen möchte, aber von der Inkarnation Satans (UBS) und deren teuflischem Anwalt in schändlicher Weise davon abgehalten wird. Auch ist natürlich keine Rede davon, dass der Held am Schluss mit einem mehrstelligen Millionienbetrag aus der Sache herauskam oder dass die ach so edlen Piloten mit ihrem elitären Getue und den überrissenen Lohnforderungen zusammen mit den nationalstolzen Plänen der Politik die Swissair TNG direkt in die Klauen der gottlosen Germanen getrieben haben.

Die Liste liesse sich fast beliebig fortsetzen. Wer aber mehr Details will, soll sich den “Spass” selber antun; eine fröhliche Abwechslung zwischen schallendem Gelächter und wütendem Zurückwünschen des Eintrittsgeldes ist garantiert.

Es lebe der schweizer Film!

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Keine Panik

July 14th, 2005 Comments off

Gestern habe ich es doch noch geschafft, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy schauen zu gehen.

Anders als man im Netz so liest, ist der Film meiner Meinung nach einfach köstlich, insbesondere Marvin und die seufenden Türen…

Die Story ist nicht wie sonst üblich ein mehr oder weniger schlecht gelungener Versuch, die Bücher zu verfilmen, sondern kombiniert einzelne Elemente zu einer neuen Gesamtgeschichte, ähnlich wie es bei der Umwandlung des Ur-Hitchhiker-Hörspiels zur Buchform geschah.

Sehr sehenswert, jedenfalls.

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