Für alle, die’s verpasst haben: Letzten Sonntag wurde in Zürich die Piratenpartei Schweiz gegründet. Ähnlich wie die gleichnamigen Parteien in andern Ländern, kämpfen die lokalen Piraten für Themen wie den Schutz der Privatsphäre, eine Reform des Urheberrechts und den (zensur-)freien Zugang zu Informationen. Ich rate meiner Leserschaft, dieser Vereinigung auch beizutreten, weil erstens jede Unterstützung (auch rein finanzieller Natur) willkommen ist, zweitens zur Zeit noch alles am entstehen und folglich form- und beeinflussbar ist und drittens als Zeichen der Unzufriedenheit den derzeitigen politischen Akteuren gegenüber.
Und nein, es herrscht kein Papageienzwang.
Ab sofort ist die breite Öffentlichkeit dazu aufgerufen, den neuen, experimentellen planster auszuprobieren. Alles ist anders, vieles ist besser, und dank Philipps Mithilfe ist meiner Meinung nach auch die Optik erheblich ansprechender.
Probleme, Wünsche und sonstige konstruktive Kommentare sind im bug tracker am besten aufgehoben.
Ahja, die NX-Version bitte nicht produktiv verwenden, da die Daten gelegentlich vernichtet werden…
Mein mpd-Jukebox-Web-Frontent “fookebox“, der breiten Öffentlichkeit vielleicht noch aus foobar-Zeiten bekannt, ist soeben in der Version 0.3.0 erschienen. Eine Übersicht der Änderungen findet sich im change log, die meiste Arbeit fand jedoch unter der Haube statt, wo eine Unmenge an Altlasten und unheiligem Gebastel das Zeitliche gesegnet hat.
Viel Spass beim Ausprobieren.
Star Trek:
9/10
Endlich wieder ein guter Star-Trek-Kinofilm!
Vor schätzungsweise zwei Jahren schloss ich Freundschaft mit einem Stamm Mehlmotten. Das heisst, der Stamm schloss Freundschaft mit meinem Küchenschrank, genauer meinem Vorrat an ausgesuchten Lebensmitteln. Wie üblich bei territorialen Konflikten scheiterten sämtliche Verhandlungsversuche und, wie ebenfalls üblich, musste ein Genozid her. So ergab es sich, dass das muntere Völkchen alsbald in Gesellschaft genannter ausgesuchter Lebensmittel an Bord mehrerer blauer berner Qualitätsmüllsäcke von ihrer neuen Heimat aus die Reise in die städtischen Verbrennungsanlagen antraten, ein Abschied ohne Tränen. Nachzügler werden seitdem entweder mit einer Kombination aus dem Taschentuch des Todes und der WC-Spülung der Verdammnis oder dem zweistufigen Sipuro-Massaker, ebenfalls gefolgt von einem Abtransport durch die lokale Kanalisation sanft daran erinnert, dass Ihresgleichen hier nicht länger willkommen ist.
So viel zur Vergangenheit.
Nun scheint sich aber die Gastlichkeit meines Anwesens im Insektenreich herumgesprochen zu haben, sodass ich berets mehrfach Zeuge wurde, wie eine Wespe nach einem prüfenden Rundflug über mein Balkönchen einen etwas zu unschuldigen Gesichtsausdruck aufsetzte, an mir vorbei schlich und auf nimmerwiedersehen in meiner Storenmechanik verschwand. Da die Wespe nicht als besonders freundliches und kuscheligs Haustier bekannt ist, werde ich besagte Storenmechanik wohl in Bälde einer fachmannischen Untersuschung mit anschliessendem erneutem Geozid überlassen um auch diese illegalen Einwanderer meines Heims zu verweisen.
Danach werde ich gespannt warten, welche Abscheulichkeit aus der Fauna mich als nächstes heimsucht. Heugümper? Elefanten? Flugsaurier? Die gespannte Öffentlichkeit wird jedenfalls auf dem Laufenden gehalten werden…