Archive

Archive for October, 2006

Der Klang des Bösen

October 19th, 2006 1 comment

Endlich hat die Ausgeburt Satans, Flash, wieder Ton!

Wie slashdot freundlicherweise verkündete, gibt’s drum seit Kurzem Flash 9 für Linux. Flash 7 weigerte sich konstant, irgendwelches Audio wiederzugeben, darum machen jetzt all die Supermultimediainhalte im Internetz wieder viel mehr Spass. Zum Beispiel Claudes lustiges Video aus dem KiFF.

Categories: Computer Tags:

Schöner, besser, PLANster

October 18th, 2006 3 comments

Das werte Publikum wird hiermit zum beta-test meines Allesorganisiertools PLANster geladen.

Konkret geht es darum, die neue Testversion unter http://nx.planster.net/ auszuprobieren und mir etwaige Schwierigkeiten zu melden, bevor ich die Hauptseite migriere.

Bekannte Probleme zur Zeit sind:

  • Datum Drag&drop funktioniert in Opera nicht so ganz richtig
  • Internet Explorer überschreibt die noch zu spärlich vorhandenen Tooltips mit den alt-Attributen

Insbesondere bin ich daran interessiert, wie das Teil in IE funktioniert, da ich diesen nur unter Wine ausprobieren kann, und er sich da so behindert anstellt, dass ich mir fast nicht vorstellen kann, dass er sich in seiner natürlichen Umgebung auch so verhält. Natürlich ist aber auch Feedback richtige Browser betreffend äusserst willkommen.

Also los los, ausprobieren!

Categories: Computer Tags:

Organi… quoi?

October 17th, 2006 Comments off

Nicht immer ist nichts so einfach wie es nicht zu sein scheint.

Eigentlich wäre ich jetzt sanft am träumen, weil ich morgen (also heute) um 8 Uhr Nullnull ein TD (so eine Art Übungsdoppelstunde – sowas wie Zuhausemachübungen gibt’s hier anscheinend nicht) hätte. Meiner Ignoranz die genaue Örtlichkeit betreffend wegen nahm ich jedoch all meinen Mut zusammen und konsultierte die Hölle genannt (oder auch nicht)
Onlinestundenplantruc. Nach wenigen Stunden Dechiffrierarbeit (man bestaune die intuitiven Bezeichnungen) stellte ich zu meinem grossen, jedoch nicht vollkommen unerwarteten Entzücken fest, dass die gesuchte Veranstaltung aus ebendiesem Plan entschwunden war.

Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich leeren Blickes durch die Korridore gestreift wäre, um irgendein Irgendwas zu suchen, das weder an dem Ort stattfindet, der online angekündigt ist, noch an demjenigen, der vielversprechend vom ausgedruckten Papierstundenplananschlag strahlt, nur um dann meine Zeit mit Sinnlosigkeiten (“Restau U” und cafétéria sind nur über Mittag und abends geöffnet – welcher kranke Geist kommt denn auch auf die Idee, sonstmal einen Nichtautomatenkaffe konsumieren zu wollen?) zu vertreiben.

Ich meine, es ist ja an sich schon grotesk genug, dass die Stundenpläne jede Woche anders sind. Dass sich aber jemand (sicher ein Minister in Paris) die Mühe macht, diese nachträglich auch noch abzuändern, grenzt schon fast an mutwillige Verwirrung.

Wie dem auch sei. Sollte nicht plötzlich aus dem Nichts noch ein Daseinmüssen aufpoppen, habe ich nun wohl erst Donnerstag Nachmittag wieder Uni. Das wäre dann ziemlich genau eine Woche nach meiner bisher letzten Vorlesung.

Ich glaube, wenn nicht die meisten meiner Kurse bei Monsieur Ducasse stattfänden, der über einen sagenhaften Onlinekalender verfügt, verbrächte ich meine Zeit vor dem Anschlagbrett, auf die nächste spontane Umplanung wartend.

So schaffe ich es halt auch diese Woche wieder nicht, meine “carte étudiant” abzuholen – die Sekretärinnen sind zwar den gazen Tag da, für Studenten jedoch nur vormittags. Zudem bin ich fast sicher, dass sie mir diese eh höchstens gegen einen Passierschein A 38 herausrücken werden…

Categories: Europa Tags:

Büchergewurme

October 12th, 2006 Comments off

Ein paar Lektüreempfehlungen aus fernen Landen

Hiermit möchte ich der grossen weiten Welt ein paar Bücher empfehlen, derer Lektüre ich mich in letzter Zeit hingegeben habe und die ein Grossteil meiner treuen Leserschaft wahrscheinlich eh schon kennen. Nichtsdestotrotz:

Edwin A. Abbott: Flatland

Dieser Klassiker spielt in Flatland, einer zweidimensionalen Welt. Der Protagonist erzählt nach einer detaillierten Einführung in die Existenz als 2D-Wesen von seinen Ausflügen in die ein- bzw. dreidimensionalen Lande und regt uns Gefangene der dritten Dimension dazu an, unsere Vorstellungskraft dahingehend zu nutzen, den wohl zum Scheitern verdammten Versuch zu unternehmen, einen mentalen Eindruck einer vierten Dimension zu gewinnen. Lesenswert und kurz.

H.G. Wells: The Time Machine

Ebenfalls ein Klassiker (und so ganz nebenbei Wells’ grosser Durchbruch), lässt der Titel den nicht komplett denkunfähigen Zeitgenossen schon erahnen, worum sich die Geschichte drehen könnte. Da jede weitere Erläuterung das Lesevergnügen nur unnötig schmälern würde, sei lediglich gesagt, dass neben der eigentlichen Geschichte auch ein paar grundsätzliche und nicht komplett uninteressante philisophische Fragen zur weiteren Entwicklung menschlichen Lebens aufgeworfen werden. Ebenfalls kurz und, für alle, die die Lektüre bisher versäumt haben, äusserst empfehlenswert.

Brian Aldiss: Super-State

Nicht Science-Fiction im herkömmlichen “wir reisen zur Sonne und essen mit Marsmenschen znüüni” Sinn sondern eine Lektüre, die den gar nicht so abwägigen Alltag in einem zukünftigen Europa anhand unterschiedlicher, irgendwie zusammenhängender Geschichten von Einwohnern der mittlerweile zu einem Super-Staat zusammengewachsenen EU schildert. Wie der Text auf dem Deckel sagt: “Black, bitter and darkly unforgiving” – eine Abrechnung mit der menschlichen Natur. Mein Lieblingssatz: “I wish they’d do something about this global warming”.

Donald Norman: The Design of Everyday Things

Für einmal Nonfiction: Wer sich schon des Öftern gefragt hat, ob er irgendwie zu dämlich ist, oder ob nicht einfach die Gegenstände des Alltags häufig ohne Einsatz eines allzu ausgeprägten Denkapparats zustande gekommen sein könnten, wird hier einige Hinweise finden, warum letztere Theorie nicht zwingend die falsche sein muss. Eine Pflichtlektüre für jeden, die irgendwann in irgendeiner Weise irgendetwas herstellen/programmieren/konzipieren muss, was von Mitmenschen genutzt werden soll, und eine gute Informationsquelle für Alltagsgegenstandsidiotiegeplagte.

Terry Pratchett: Wyrd Sisters

Viel zu sagen gibt’s zu Terry Pratchett’s Büchern im Allgemeinen nicht, so ist er doch neben Douglas Adams einer der genialsten Sci-Fi/Fantasy-Satire-Schreiberlinge. Auch diese Geschichte spielt in seiner köstlich absurden Discworld und handelt grösstenteils von Hexen. Meines Erachtens kommt das Buch zwar nicht an Feet of Clay oder meinen persönlichen Favoriten Small Gods heran, ist aber durchaus unterhaltsam. Insbesondere Kenner von Shakespeare’s Werken, zu denen ich mich leider nicht zählen kann, werden wohl ihre helle Freude haben.

Das war’s dann auch schon aus der literarischen Ecke und ich verbleibe mit einem ganz und gar unliterarischen Zitat, welches keinerlei Zusammenhang mit diesem Artikel, geschweige denn meinen hiesigen Vor- und Währendsemesteraktivitäten aufweist. Es stammt von Articolo 31 und lautet in etwa: “La sera quando vai al bar, non ordinare un liquore qualsiasi, ordinarne dieci”.

Categories: Sonstiges Tags:

Wäks – Franzelektrorock

October 1st, 2006 Comments off

Bin neulich wieder einmal auf (im positiven Sinn) interessante Musik gestossen: Wäks.

Es handelt sich dabei um, wie der Titel schon sagt, Elektrorock. Reinhören, lohnt sich.

Categories: Musik Tags: